90 Jahre Vereinsgeschichte

zusammengestellt von Erich Hoffmann, Michaela Trometer und Fitz Baur

Jahrhundertwende

Es waren bewegte Zeiten. Der Umbruch von Monarchie zur Demokratie. Die Industrialisierung und damit Schaffung von Arbeitsplätzen trieb die Menschen in die Städte. Das Leben verlief in tristen Hinterhof-Wohnungen, mit wenig Wohnraum und einfachsten Lebensbedingungen.

1895

Als am 17.03.1895 Lehrer Schmiedl, wohlvertraut mit den schwierigen Lebensbedingungen in der Stadt Wien, mit seinen Freunden durch den Wienerwald marschierte, kam ihnen die zündende Idee. Sie wollten die Stadtmenschen mit den Schönheiten der Natur vertraut machen und ihnen so ein Licht in ihrem Schattendasein bieten.>

Im Sept. 1895 kam es dann zur Gründungsversammlung der “Naturfreunde” bei der Alois Rohrauer zum Obmann gewählt wurde.

1899

Dem Aufruf zum „Arbeiter-Wandern“ folgten in den nächsten Jahren fast 10 000 Wiener. Walzende Handwerksburschen brachten den Naturfreundegedanken dann 1899 bereits nach Deutschland.

1924 - 1935

Zu uns nach Aichach kam der Naturfreundegedanke 1924. Am 26.01.1924 traf sich eine interessierte Gruppe zur Gründungsversammlung der Ortsgruppe des Touristenvereins “Die Naturfreunde” aus der der Lehrer Peter zum 1. Ortsgruppenvorsitzenden gewählt wurde. In 1200 Arbeitsstunden wurde im Grubetwald in Oberschneitbach die 1. Hütte gebaut, die am 14.09.1924 eingeweiht wurde.

Für den aufstrebenden Verein war diese Hütte sehr schnell zu klein. Identisch mit dem heutigen Vereinsgelände wurde 1931 für 500 Reichsmark ein neuer Platz gekauft, wo 1932 die 2. Hütte erstellt wurde.

Inzwischen wurde “Peter” von “Anton Kopp” als 1. Vorsitzender abgelöst.

Mit Hitlers Machtergreifung am 31.01.1933 war zunächst die Freude über den Besitz eines eigenen Vereinshauses vorbei. Am 30.11.1933 wurde der gesamte Besitz des Vereins eingezogen. 1934 brannte das Gebäude, das die SA zu Trinkgelagen verwendete, vollständig ab. Am 11.03.1935 wurde der Verein zwangsweise aufgelöst.

Doch der Naturfreundegedanke lebte in den Herzen der Menschen weiter.

1950 - 1960

Nach den Wirren des Krieges fand man sich bereits am 17.02.1949 wieder zusammen und stellte eine neue Satzung auf, die am 06.01.1950 im Gasthaus Stemmer in Aichach beschlossen wurde. Am 26.01.1950 bestätigte das Amtsgericht Aichach die Eintragung in das Vereinsregister. Mit dem neuen 1. Vorsitzenden Albert Reutter konnte das neue Buch der Vereinsgeschichte begonnen werden.

Am 13.09.1950 bekam der Verein auch das enteignete und an die Gemeinde Oberbernbach verkaufte Grundstück am Grubet zurück.

Nachdem die Brandversicherung DM 2000.- erstattete, konnte mit dem Bau der 3. Hütte begonnen werden, den die Mitglieder in 3000 Arbeitsstunden fertig stellten.

Am 15.06.1953 feierte der Verein das erste Sonnwendfeuer und 1954 erfolgte die feierliche Einweihung des Vereinsheimes. Gleichzeitig konnte die Vorstandschaft auf das 30-jährige Bestehen des Vereins zurückblicken, von denen leider 17 Jahre von Zwangsauflösung und Verbot geprägt waren.

Im 1. Jahr wanderten bereits 1500 Gäste auf einem Hohlweg vom Bahnhof in Aichach über Algertshausen zum Naturfreundehaus am Grubet.

Nach den Vorsitzenden Reutter, Gollwitzer und Fischer übernahm 1956 Karl Kraus die Vereinsgeschäfte. In seiner Amtszeit wurde in fünfwöchiger Bauzeit ein Brunnen mit 109 Metern Tiefe gebohrt. Der Verein zählte damals 45 Mitglieder.

Am 06.01.1957 übernahm Konrad Mitterhuber die Leitung des Vereins, dessen fast 30-jährige Amtszeit als Vorsitzender damit begann. 1958 bestanden bereits 5 Fachgruppen: Jugend-, Wander-, Naturkunde-, Foto- und Musikgruppe.

Der Verein erfreute sich zunehmender Bekanntheit und konnte bereits das 100. Mitglied in seinen Reihen begrüßen.

1960 - 1970

Unter der bewährten Führung von Konrad Mitterhuber wurde 1963 das Dachgeschoss der Hütte ausgebaut und im Mai 1964 der 40. Geburtstag der Ortsgruppe gefeiert. Sogar Altministerpräsident Dr. Wilhelm Högner nahm an den Feierlichkeiten teil.

In diesem Jahr erfolgte auch der Ausbau des Weges von Algertshausen zur Hütte. 1966 wurde ein Zimmer im “Oberen Turm” in Aichach ausgebaut, in dem später die Jugendgruppe ihr Domizil hatte.

Konrad Mitterhuber wurde als Naturschutzreferent in den Landesausschuss der  Bayerischen Naturfreunde gewählt.

Immer mehr erholungssuchende Aichacher und auswärtige Gäste besuchten das Naturfreundehaus, ein Anbau an die heutige alte Hütte wurde in Angriff genommen.

Mitterhuber´s Erfindung der “Wandertage” stellte eine gute Einnahmemöglichkeit zur Finanzierung des Anbaues dar, der 1967 begonnen wurde. Im selben Jahr fand der 1. Augsburger Wandertag “Rund ums Grubet” mit 1500 Teilnehmern statt. 1968 wurde daraus der 1. Naturfreundewandertag mit 2500 Teilnehmern.

1969 wurde auch die Vereinssatzung neuzeitlicheren Erfordernissen angepasst. Der Verein trägt ab jetzt den Namen Touristenverein “Die Naturfreunde” Verband für Touristik und Kultur.

1970 - 1980

1970 nahmen bereits 5000 Wanderer am Osterwandertag teil. Bei der vierten Hütte wurde Hebauf gefeiert, die Jugendgruppe erfreute sich unter der Leitung des heutigen 1. Vorsitzenden, Erich Hoffmann, zunehmender Beliebtheit.

Nach einer Bauzeit von 2 Jahren wurde am 05.09.1971 der Erweiterungsbau des Naturfreundehauses eingeweiht. In ca. 5800 Arbeitsstunden und mit einer Bausumme von DM 100 000 .—war ein gelungener Bau entstanden, der auch den notwendigen sanitären Erfordernissen entsprach.

Viele tausend Wanderer marschierten in diesen Jahren durch unsere heimischen Wälder und Fluren.

Auf Antrag der Naturfreunde Aichach wurde 1971 das Hochmoor “Silberbrünnerl” unter Landschaftsschutz gestellt, ein wichtiges Ereignis um die Bemühungen im Rahmen des Naturschutzes.

Mit dem Anschluss an die zentrale Wasserversorgung der Magnusgruppe am 15.04.1972, war ein weiterer Pluspunkt zu moderner Hausverwaltung geschafft. Dazu mussten 1600 Meter Rohrleitungen verlegt werden.

Ein Ende der Gasbeleuchtung brachte dann der Anschluss an das öffentliche Stromnetz  1 Jahr später.

Auch die Freizeitangebote des Vereins wurden erweitert. Der erste Skikurs wurde durchgeführt. Edi Grodl absolvierte seine Prüfung zum Oberstufenskilehrer.

Um interessierte Skifahrer mit günstigen Ausrüstungsgegenständen zu versorgen, wurde 1976 der erste Skibasar veranstaltet, der seit dem regelmäßig vor der Wintersaison stattfindet.

Auch in anderen Bereichen machten die Naturfreunde Aichach auf sich aufmerksam. Ein voller Erfolg wurde die Ausstellung “Unsere Umwelt” in Friedberg.

Für die Kinder wurde ein Spielplatz am Vereinsgelände errichtet.

Die Durchführung der ersten Skigymnastik, die Beteiligung am Sorgenkindercup und Jugendfreizeitprogramm sowie die Organisation der ersten Autobildersuchfahrt waren Highlights des Jahres 1977.

1978, wieder ein sehr wichtiges Jahr in Sachen Umweltschutz.

Die geplante 380-KV-Hochspannungsleitung, die durch den Grubetwald gelegt werden sollte und das geplante Atomkraftwerk in Rehling treibt die Verantwortlichen des Vereins auf die Barrikaden.

Für sein Wirken und seine Verdienste, weit über die Grenzen des Vereins hinaus, erhält Konrad Mitterhuber das Bundesverdienstkreuz.

Die Wintersportgruppe zieht 2000 Skibegeisterte an. Die Natur- und Heimatkundegruppe erweitert ihre Erkundungsbereiche. Eine geologische Fahrt in die Toskana wird durchgeführt. Großen Erfolg verbuchte die Fotogruppe beim Bezirks- und Landesentscheid.

 

1980 - 1989

1981 verzeichnete der Verein bereits 400 Mitglieder. Ständig war man bestrebt die Hütte in Schuss zu halten. Sogar für den Blumenschmuck wurde die Ortsgruppe mit dem 2. Landkreispreis belohnt. Inzwischen konnte Konrad Mitterhuber bereits sein 25jähriges Vorstandsjubiläum feiern, wofür er mit dem Landkreisorden ausgezeichnet wurde.

Das Naturschutzgebiet “Silberbrünnerl”, dessen Erhalt für die Nachwelt dem Verein sehr am Herzen lag wurde gekauft und 1982 den Naturfreunden überschrieben. Bereits 30 Jahre besteht die Fotogruppe.

In den Jahren 1983 und 1984 machten die Naturfreunde Aichach durch zahlreiche Teilnahmen an sportlichen Veranstaltungen, wie Bayerische Meisterschaften der Naturfreunde im Langlauf, im Fußball und im Hallenfußball, auf sich aufmerksam. Der Plan zum Bau des Jugendheimes wurde genehmigt.

1985 wurde die Palette der Fachgruppen um die Kanugruppe erweitert, die seit dem von Stephan Andreas Schmidt betreut wird. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich interessierte Gäste über die Naturfreunde Aichach informieren.

Nach über 30jähriger Vorstandschaft übergab Konrad Mitterhuber 1987 sein Amt an Inge Port.

In den Jahren 1988 - 1991 wurde wieder kräftig renoviert. Die Küche wurde erweitert und neu gestaltet. Der Altbau bekam neue Fenster und wurde außen neu verputzt. Ein Gastank wurde installiert. Der kleine Lagerschlafraum erneuert. Im Waschraum wurden neue Duschen und für die Heißwasserbereitung ein Durchlauferhitzer eingebaut. Auch die Selbstversorgerküche wurde neu gestaltet.

 

1990 - 1999

Seit 1991 besuchen regelmäßig Studenten der TU München unser Vereinsheim, um im Grubetwald Vermessungsarbeiten durch zu führen.

1992 feierte die Fotogruppe ihr 40jähriges Bestehen. In Sachen Renovierung wurde diesmal der Neubau in Angriff genommen.

1993 wurde Erich Hoffmann zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Im Rahmen der Sanierung des Neubaues wurden alle Schlafräume isoliert, neue Holzdecken eingezogen und neue Möbel angeschafft.

In diesem Jahr hatten auch Ballonfahrer unser schönes Vereinsgelände als Treffpunkt auserkoren. Aus nah und fern kamen Gäste zum Naturfreundehaus. Ein unvergessliches Erlebnis war sicher für jeden Zuschauer das Ballonglühen am Abend.

1994 wurde die Ortsgruppe 70 Jahre alt. Der Aufenthaltsraum des Neubaus bekam Isolierglasfenster, die Sanitärabflüsse des Hauses wurden erneuert.

Zum 100jährigen Bestehen der Naturfreunde-Organisation überbrachte die OG-Aichach 1995 eine Stafette an die Nachbarortsgruppe Gersthofen. In der Sparkasse Aichach wurde zu diesem denkwürdigen Anlass eine Ausstellung organisiert.

Das Vereinsgelände wurde mit einer Buchenhecke eingefriedet . Im Rahmen eines Familienfestes wurde auch erstmals am 1. Mai ein Vereinsmaibaum aufgestellt. Zur Freude der Kinder wurde der Spielplatz saniert und um ein Karussell und eine Rutsche erweitert. Ebenso wurde eine Allwetter-Tischtennisplatte aufgestellt.

1996 wurde der große Schlafraum des Altbaues sowie Treppenaufgang und Hauseingang in Angriff genommen. Der Dachstuhl des Altbaues musste erneuert werden, damit das Dach isoliert werden konnte.

Erstmals gab es in diesem Jahr auch ein fachgruppenübergreifendes Jahresprogramm, das seit dem ein wertvolles Mittel zu umfassender Information der Mitglieder und Interessenten von außerhalb darstellt.

In all den Jahren wurde dabei die Fachgruppenarbeit niemals vernachlässigt, wie ein Auszug von 1997 beweist.

50 Mitglieder radeln ins Altmühltal, die Plattler erfreuen sich über regen Nachwuchs, die Bergsteiger bezwingen Viertausender, die Kanuten sind auf vielen Bächen unterwegs und die Schifahrer bezwingen sogar die Allgäuer.

Auf 25 Jahre konnte 1998 die Wintersportgruppe zurückblicken. Das Bayerische Meer, der Chiemsee war Ziel von 45 radbegeisterten Naturfreunden. Eine Exkursion der Natur- und Heimatkunde-Fachgruppe führte in das Elbsandsteingebirge und den Spreewald.

Im Vereinshaus wurde die Bundesfachgruppen-Konferenz der Kanuten abgehalten.

In diesem Jahr wurde auch eine neue Idee geboren. Durch das Grubet soll  ein Walderlebnispfad erstellt werden, der durch ein Informationspavillon auf unserem Vereinsgelände ergänzt werden soll. In Zusammenarbeit mit Stadt, Kreis und Verein soll dadurch ein wichtiger Beitrag zum Kennenlernen unserer heimischen Wälder geleistet werden.

Lange vor Beginn des Jahres 1999 formierte sich bereits ein Festausschuss zur Organisation der 75-Jahrfeier, die das absolute Highlight des Jahres 1999 darstellen sollte.

Die Einstimmung auf die große Feierlichkeit fand in der Sparkasse Aichach statt. Am 07.05.99 wurde dort eine Jubiläumsausstellung unter dem Thema “Mit den Augen der Naturfreunde gesehen” eröffnet. Zahlreiche Gäste konnten sich einen Einblick über Fachgruppenarbeit sowie über Naturschönheiten aus Tier- und Pflanzenwelt verschaffen.

Vom 18. - 20.06.99 stand das große Treffen für alle Mitglieder, Freunde, Bekannte, Gönner, Familien, usw. auf dem Programm. In einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion wurden an diesen 3 Tagen ca.4000 Besucher verköstigt . Zahlreiche Veranstaltungen, wie Sonnwendfeier, Feldgottesdienst, Auftritt von Musikgruppen im Zelt, Spiel ohne Grenzen, Kletterwand, Infostand der Kanuten, Radparcours der Wintersportgruppe, trugen zum tollen Gelingen bei.

Durch eine groß angelegte Werbekampagne, mittels einer Zeitungsbeilage, ist dem Verein ein Topereignis gelungen.

Zum Geburtstagsfinale gab es dann einen Festabend in der TSV-Turnhalle. Der 1. Vorsitzende, Erich Hoffmann, konnte unter den ca. 300 Gästen den Schirmherrn, Naturfreunde-Mitglied und 1. Bürgermeister der Stadt Aichach, Klaus Habermann, den Festredner und ehemaligen Umweltminister, Dr. Thomas Goppel, MDL, Christian Knauer, Landratsstellvertreter Edgar Hegler, den 1. Vorsitzenden des Naturfreunde-Landesverbandes, Reiner Kasperbauer und den Naturfreunde-Bezirksvorsitzenden, Peter Koch begrüßen.

In der Festrede sprach Dr. Thomas Goppel den Aichacher Naturfreunden Lob und Anerkennung für die hervorragende Vereinsarbeit aus. Zahlreiche Vertreter aus städtischen Vereinen und befreundeter Ortsgruppen überbrachten Grußworte und Geschenke.

Pfiffige Gag´s des Zauberers Magic Tom und harmonische Klänge des Mandolinen- und Gitarrenorchesters Staffelstein bescherten den Gästen einen kurzweiligen und unterhaltsamen Festabend.

Silvester 1999. Anlässlich des Millenniums hatten die Aichacher-Zeitung und die Stadt Aichach eine tolle Idee. Im Park des Heimatmuseums wurde ein Jahrtausendweg angelegt. Die nötigen Pflastersteine konnten von interessierten Bürgern zu je DM 50,-- gekauft und selbst gestaltet werden. Der Erlös kam einer eigens dafür gegründeten Bürger-Stiftung zugute. Auch die Aichacher Naturfreunde beteiligten sich an der guten Sache und verewigten sich mit einem Pflasterstein.

2000 - 2003

In der Jahreshauptversammlung im Januar 2000 wurde die Fachgruppe Musik unter der kommissarischen Leitung von Reiner Tiroch aus der Taufe gehoben. Die zwei Gitarren, die der Verein anlässlich der 75-Jahr-Feier geschenkt bekam, bildeten  einen guten Grundstock für die im Aufbau befindliche Gitarrengruppe.

Im März 2000 stand die Verwirklichung der Planungen zum Walderlebnispfad auf dem Programm. Geboren aus einer Idee des Leiters des Forstamtes, Helmut Graf, des Bürgermeisters der Stadt Aichach, Klaus Habermann und des 1. Vorsitzenden der Naturfreunde Aichach, Erich Hoffmann, wurde ein Natur-Erlebnisweg durch den Grubetwald mit ca. 1,5 km Länge mit 20 Tafeln zu den Themen Natur und Wald angelegt. Für die Besucher wurde ein Parkplatz für ca. 60 Autos geplant, der, gefördert durch die Stadt Aichach, in Eigenregie der Naturfreunde entstand.

Die ursprüngliche Planung, den Bau des Parkplatzes in der benachbarten Wiese auszuführen, wurde von der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes nicht genehmigt. Unser Nachbar, Georg Lechner, erklärte sich bereit ein Stück Wald für den Parkplatz zur Verfügung zu stellen.

Damit war eine gute Symbiose für die Nutzung des Rundweges und ein Besuch unseres Naturfreundehauses geschaffen. Der Walderlebnispfad stellt eine große Bereicherung des Aichacher Naherholungsgebietes „Grubetwald“ dar und bietet auch Schulklassen aus der Region eine gelungene Möglichkeit Unterricht sinnvoll zu gestalten.

Ebenfalls im März gab es ein Comeback der Naturfreunde-Tischtennismeisterschaften. Nach 20jähriger Pause wurde diese sportliche Kategorie wieder zum Leben erweckt und erfreute sich spontan reger Teilnahme.

Erstmals schaute auch der Osterhase bei den Naturfreunden vorbei. Anlässlich der Ostermontagswanderung überbrachte er den Jüngsten des Vereins süße Überraschungen. Die Suche nach den versteckten Süßigkeiten war eine besondere Freude für die Kinder.

Im August gab es dann ein Highlight für die Jugend, ein Lagerwochenende in Weitenwinterried. Jugendliche zwischen 8 und 20 Jahren trafen sich zu Spielen und gemütlichem Zusammensein am Lagerfeuer.

Nach langer Zeit wiederbelebt wurde im September die Radelbildersuchfahrt. Unter dem Motto „Kennst du deine Heimat“ trafen sich zahlreiche Teilnehmer. Vielseitig war Wissen und Geschicklichkeit gefragt.

Der Tag der Regionen stand im Oktober auf dem Terminkalender. Die Naturfreunde waren mit einem Info-Stand auf dem Stadtplatz vertreten. Im Rahmen dieses Tages gestaltete das Mandolinen- und Gitarrenorchester Staffelstein den Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche. Bereits am Vortag konnten die Besucher des Erntedankkonzertes im Pfarrzentrum Aichach eine frohe Mischung aus Konzert- Schlager- und Volksmusik, gewürzt mit fränkischen Sprüchen, erleben.

Dass ein Verein auch ständigen Veränderungen unterworfen ist, zeigte die Generalversammlung im Januar 2001. Fachgruppenleiter scheiden aus, neue kommen dazu. Leider musste diesmal zur Kenntnis genommen werden, dass für den Bereich Umwelt- und Naturschutz keine eigene fachliche Betreuung gefunden werden konnte. Diese Aufgabe fiel wieder dem 1. Vorsitzenden zu.

Hin und wieder sind auch am Haus Neuerungen erforderlich. So hatte sich die Vorstandschaft entschlossen dem Schlüsselwirrwarr durch eine neue Schließanlage ein Ende zu bereiten.

Am 28. April 2001 fand die feierliche Einweihung des Walderlebnispfades statt. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten die Aichacher Jagdhornbläser und der Chor der Grundschule Aichach-Nord. Das Maskottchen „Aichi“ konnte nun seines Amtes walten und die Besucher zu den einzelnen Stationen begleiten.

Zur Sommersonnenwende am 22.06.2001 spielte erstmals die Musikgruppe unter der Leitung von Reiner Tiroch das „Flamme empor“.

Eine neue Variante der Unterhaltung hatte sich die Jugend ausgedacht. Sie lud im August zum ersten Open Air Kino ein.

Erstmals wurde am Vereinshaus am Grubet am 23.Dezember eine Wintersonnenwende veranstaltet. Bei Fackel- und Laternenumzug für die Kinder und anschließend Glühwein, Bratwurst und Strauben erfreuten sich weit über 500 Gäste. Auch Schwedenfeuer und Waldhornbläser trugen zum inneren und äußeren Wohlbefinden der Besucher bei.

Wie immer in der Winterzeit sind die Skifahrer aktiv. Bereits seit Jahren sind sie bei Stadt-, Kreis- NF - Bezirks-, NF - Landes- und NF - Bundesmeisterschaften sehr erfolgreich und holten zahlreiche Titel für die Ortsgruppe. Wie erfolgreich die Jugendarbeit in der Wintersportgruppe ist, zeigen auch hier die zahlreichen Erst- und Zweitplatzierungen.

Das Frühjahr 2002 brachte eine neue Nachbarschaft. Auf der gegenüber liegenden Wiese wurde der Lehrbienenstand der Imker errichtet. Das brachte so manchen Gemütszustand zum Kochen. Wurde doch den Naturfreunden vom Landratsamt verwehrt ihren Parkplatz auf dieser Wiese zu errichten.

Einem Anschluss an die bestehende Kläranlage wurde aus Kapazitätsnot nicht zugestimmt. Anfängliche Ängste, die Gäste würden durch vermehrt herumfliegende Bienen bedroht, konnten durch fachkundige Aufklärung ausgeräumt werden.

Im Fasching lud die langjährig bewährte Faschingsgesellschaft der Naturfreunde, die „Bleibhockia“ wieder zum Faschingsball ein. Mit ihren deftigen Pointen und Gags gelingt es ihnen immer wieder so manche Begebenheit aus dem Ortsgruppenleben zu karikieren.

Im März beschloss der Ausschuss die längst erneuerungsbedürftigen Lampen im Neubau des Naturfreundehauses auszuwechseln. Mit neuen Gardinen und modernen Lampen wurde ein sehr ansprechendes Ambiente für unsere Gäste geschaffen.

Im Mai 2002, am Tag des Waldes, wurden auf dem Parkplatz die bayerischen Waldarbeiter-Meisterschaften ausgetragen. Die Routiniers der Naturfreunde übernahmen die Bewirtung der Teilnehmer und Gäste. Gleichzeitig konnte auch der Info-Pavillon seiner Bestimmung übergeben werden.

Auch Radfahren erfreute sich immer größerer Beliebtheit. Schon im vergangenen Jahr brach eine 12köpfige Radlergruppe von Passau nach Wien auf, im Herbst erkundete man den nördlichen Landkreis bei Pöttmes und im Mai 2002 begaben sich die Radler auf eine 40 Km Tour an der Isar entlang.

Juni 2002, die Fotogruppe feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Zur Jubiläumsausstellung im Info-Pavillon konnte der Fachgruppenleiter, Peter Weichenberger auch Bürgermeister Klaus Habermann begrüßen. Die Ausstellung erlaubte Einblicke in verschiedenste Interessensgebiete der Naturfreundefotografen. Der Bogen reichte über Heimat-, Reise- und Landschaftsfotografie bis hin zu Bildern aus Flora und Fauna.

Ein besonderes Schmankerl bereiteten Alphornbläser aus Baar den Gästen der Sommersonnenwende. Schon viele Jahre ist diese Veranstaltung ein Anziehungspunkt für viele Gäste aus der Umgebung, die gerne zu einem gemütlichen Abend ans Sonnwendfeuer kommen.

Auch die Kanuten nutzten den längsten Tag des Jahres und starteten mit Augsburger Naturfreunden zu einer 2-Tage-Sonnwendfahrt auf der Donau. Neben Paddelfahrten, wie nach Vilshofen, übten die Naturfreundekanuten aber auch in richtig wildem Wasser in den französischen Hochalpen.

Ende September erlebten unsere Berliner-Naturfreunde-Gäste eine ungewöhnliche Wetterkapriole. Erster bayerischer Schnee. Völlig überrascht von den plötzlichen Wetteränderungen wurde kurzerhand eine Schneeballschlacht auf die Tagesordnung gesetzt. So bieten sich unseren Gästen vielseitige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die unsere Berliner-Naturfreunde bereits seit 50 Jahren zu schätzen wissen.

Im Rahmen des schon traditionell durchgeführten Dreikampfes zwischen Naturfreunden und Sportvereinigung Unterschneitbach wurde 2002 auch eine Fußballmeisterschaft angegliedert. Neben dem Sieg im Dreikampf konnten die Naturfreunde auch den Wanderpokal im Fußball gewinnen.

Dem Fachgruppenleiter, Josef Brugger und seinen Helfern ist es zu verdanken, dass sich aus diesen sportlichen Aktivitäten eine richtig gute nachbarschaftliche Freundschaft entwickelte, deren Neuauflage schon mit Vorfreude erwartet wird.

Um für die Vereinsverwaltung mehr Platz zu bekommen und die Unterlagen einigermaßen zentral aufzubewahren, wurden für das Geschäftszimmer neue Möbel angeschafft. Ebenso wurde der Wunsch der Frauen umgesetzt und am Parkplatz ein Bewegungsmelder angebracht.

Was Neues hatte sich der 1. Vorsitzende für die Kinder ausgedacht. Das erstmals durchgeführte Martinsfest war ein großes Hallo. Bei Martinsspiel und Laternenumzug unter Begleitung des Heiligen Martins auf dem Pferd, erstrahlten die Kinderaugen. Rund 500 Kinder und Erwachsene waren zum 1. Martinsfest gekommen. Kleine Martinsgänschen, die liebevoll von Naturfreunde - Muttis gebacken wurden, durften die Kinder mit nachhause nehmen.

In der Generalversammlung im Januar 2003 stand eine wichtige Satzungsänderung zur Abstimmung. Einmal musste eine Anpassung an die Forderungen des Finanzamtes erfolgen, aber auch der „§ 19 Auflösung des Vereins“ stand zur Debatte.

Der § 19 wurde so formuliert, dass nach Auflösung des Vereins das Vermögen der Stadt Aichach zufällt, die es für gemeinnützige Zwecke verwendet.

Die anwesenden Mitglieder stimmten einstimmig für die Änderung der Satzung.

Im Bereich Fachgruppen gab es einige Änderungen.

Computer- und Internet - Interessierte haben sich zu einer neuen Fachgruppe unter dem Namen „Hütt´n Webler – Neue Medien“ zusammengefunden. Die Aufgabe des Webmasters hat Jürgen Blank übernommen und im Ausschuss wird die Gruppe durch Richard Haas vertreten. Vorrangig wird sich die Gruppe mit der Pflege der Naturfreunde-Internet-Seite beschäftigen. Alle Interessenten können unter der Internetadresse www.Grubetfreunde.de zahlreiche Informationen einholen.

Auch die Gestaltung des Jahresprogramms liegt in ihren Händen.

Leider konnten die Fachgruppen „Foto“ und „Heimat- und Naturkunde“ nicht mehr besetzt werden. Peter Weichenberger stellte sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung.

Stefan Trometer kündigte Einschnitte in der Jugendarbeit an. Durch Studium und auswärtige Unterbringung sei es ihm und seinen Helfern zurzeit nicht möglich Aktionen für die Jugend durchzuführen.

Im März 2003 ergaben sich wieder Veränderungen in unserer Fachgruppenlandschaft. Peter Greifenegger hat sich erfreulicherweise bereit erklärt die Leitung der neuen Fachgruppe „Aktive Familie“ zu übernehmen. Er will zunächst versuchen die Familien durch Information auf geeignete Veranstaltungen aufmerksam zu machen und ein oder zwei Aktionen anbieten.

Es wurde die Chance erkannt, gerade im Bereich Familien, dauerhaft Mitglieder zu gewinnen. Die Vergangenheit hat uns vielfach gezeigt, dass Kinder, die bereits mit ihren Eltern Naturfreunde-Mitglieder waren, auch ihre Kinder wieder als Mitglieder anmelden.

Auch die Skijugend hat durch ihre intensive Betreuung die von Christian Oberhauser und Peter Lerchl ausgeht, eine starke Gruppenbindung erreicht. Damit sich die Gruppe nicht nur zur Winterzeit trifft, haben sie im Frühjahr einen Hausdienst übernommen.

Der wunderschöne Sommer hat für die Gruppe „Aktive Familie“ und „Kanu“ ein tolles Erlebnis gebracht. Einige Familien mit ihren Kindern haben sich zum Paddeln am Radersdorfer Baggersee getroffen. Unter der fachkundigen Anleitung der Kanuten wurde den Teilnehmern das Paddeln gezeigt. Allen hat es großen Spaß bereitet und eine Wiederholung im nächsten Jahr wurde vereinbart. Eine Reihe der Kinder traf sich danach noch regelmäßig zum Paddeltraining.

Der Vereinsausflug im August führte die Teilnehmer nach Friedrichshafen und Meersburg. Die Besucher konnten im Seeaquarium „Sea Life” die heimische Unterwasserwelt und den faszinierenden Unterwasserlebensraum des Mittelmeeres bestaunen. Der Affenberg bei Salem war als weiteres Ziel ausgewählt. Die Berber-Affen werden in einem Freigehege gehalten und tummeln sich auf den Wegen oder unter den Bäumen. Das mitgebrachte Popkorn wurde von den Affen direkt aus den Händen genommen und hautnah vor den Besuchern verspeist. Auf dem Heimweg wurde in Bad Dürrheim ein Bade- und Brotzeithalt eingelegt.

Große Sorgen bereitete der trockene Sommer. Der Borkenkäfer machte auch unseren Bäumen am Vereinsgelände schwer zu schaffen. Ca. 25 stattliche Fichten entlang unserer Grundstücksgrenze mussten dadurch gefällt werden.

Das Feuertheater des TSV - Altomünster war eine besondere Attraktion der Winter-Sonnenwende am 20. Dezember. Mit der Lichtakrobatik wurde den Gästen ein interessantes Schauspiel in der Dunkelheit geboten.

Gesetzliche Änderungen werfen ihre Schatten voraus. Neue Bestimmungen machen es erforderlich, dass die Hauskläranlage bis 2005 erneuert wird. In den vergangenen Monaten wurde bereits der Plan einer 5-Kammer-Kläranlage angefertigt und zur Genehmigung ins Landratsamt weitergeleitet. Im Frühjahr 2004 kann mit dem voraussichtlichen Baubeginn gerechnet werden.

 

2004

Zu Beginn des Jahres 2004 wurde auch wieder eine Hausordnung beschlossen.

Der Rücktritt von Reiner Tiroch von der Leitung der Fachgruppe Musik musste mit Bedauern entgegen genommen werden. Aus gesundheitlichen Gründen war es ihm nicht mehr möglich die Leitung weiterzuführen.

Erstmals war am 19.Februar auch zum Weiberfasching eingeladen. Eine zünftige Idee die im nächsten Jahr auf alle Fälle wiederholt werden soll. Männer waren nicht zugelassen, außer zum Arbeiten.

Die Landesverbandssitzung warf ihre Schatten voraus. Zunehmender Unmut macht sich bei den Mitgliedern breit. Bereits in der letzten Bundesversammlung wurden Anzeichen spürbar die Selbstständigkeit der Ortsgruppen zu unterbinden. So ist ein zentraler Beitragseinzug geplant. Ein Beschluss zur Namensänderung kam unter grotesken Umständen zustande. Der Umzug der Bundesgeschäftsstelle nach Berlin hatte hohe Kosten verursacht. Eine Insolvenz konnte nur durch Hilfe der Landesverbände abgefangen werden.

Eine Finanzierung der Feier zu „100 Jahre Naturfreunde Deutschlands“ erscheint nur durch permanente Spendenaufrufe und Budget-Streichungen durch die Landesverbände nach unten, möglich zu sein. In der letzten Bezirksversammlung wurden Beitragserhöhungen angekündigt, die eine erhebliche Anhebung unseres Ortsgruppenbeitrages zur Folge hätten.

Die Aichacher Naturfreunde sind nicht gewillt diesen Forderungen zuzustimmen. Nach eingehender rechtlicher Prüfung erwägt die Vorstandschaft sogar einen Austritt aus dem Verband. Die Mitglieder bekundeten bereits in einer Abstimmung zur Satzungsänderung ihre Zustimmung zu dieser Vorgehensweise. Die Satzung der Naturfreunde Aichach wurde nicht an die Landesverbandssatzung angepasst.

Trotz turbulenter Zeiten feierte die Ortsgruppe ihren 80jährigen Geburtstag im Gasthaus Wagner in Untergriesbach. Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Erich Hoffmann wurde für seine Verdienste in 36 Jahren Ehrenamt und davon über 11 Jahre 1. Vorsitzender geehrt.

Im weiteren Jahresfortgang standen wieder zahlreiche Aufgaben zu Bearbeitung an.

Es wurde eine voll biologische Kläranlage errichtet. Die Geschirrspülmaschine wurde ersetzt. Leider gab es durch unsachgemäße Bedienung in der Selbstkocherküche wieder Probleme. Die Rohre waren mit Fett verstopft. Eine Generalreinigung der Küche wurde durchgeführt. Im Freigelände wurde ein Stromkabel verlegt, das jetzt eine Anschlussmöglichkeit für Veranstaltungen im Freien zulässt.

In der Landesverbandsversammlung wurden neue Mitgliedsbeiträge beschlossen. Das veranlasste den Verein die Abführung der Mitgliedsbeiträge an den Landesverband zu sperren und die Gelder auf einem Sonderkonto zu sichern.

Durch anonyme Briefe wurde auch die Presse von den Auseinandersetzungen zwischen Landesverband und Ortsgruppe informiert. Steigende Unsicherheit und Spannung auch innerhalb des Vereins bringt die Verantwortlichen oftmals an den Rand des Aufgebens. Letztlich half doch der starke gegenseitige Zusammenhalt den Austritt weiter voran zu treiben und sich gegenseitig auch gegen persönliche Verletzungen zu wappnen.

Zur weiteren Klärung fand am 12.11.04 ein Gespräch zwischen Landesverband und Vereinsvorstand statt. Leider konnten die Vertreter des LV unsere Ängste nicht ausräumen.

Trotz der schwierigen vereinspolitischen Lage wurden zahlreiche Veranstaltungen wie
„50-Jahre Platteln“, Martinsfest und Kindernikolaus und zum Jahresabschluss auch die Wintersonnenwende gefeiert.

 

2005

Bei der Generalversammlung am 28.01.05 waren die Vertreter des LV, Christian Schwarzkopf, Roland Siffel und Klaus Eser-Luber anwesend. Unter Punkt 10 – 13 stand die Thematik „Landesverbandsaustritt“ auf der Tagesordnung. Mit 80 : 16 Stimmen bestätigte die Versammlung den Beschluss von 2003 „Nichtanpassung der Ortsgruppensatzung an die Landesverbandssatzung“ und damit auch dem Austritt aus dem Landesverband. Mehrheitlich hat sich die Versammlung auch gegen die Erhöhung der Beiträge ausgesprochen.

Mehrere Ämter wurden neu besetzt. Richard Haas übernahm das Amt des erstmals eingesetzten 3. Vorsitzenden, Gaby Lerchl übernahm die Mitgliederverwaltung von Manfred Zeiselmair, Hans-Jürgen Frost das Amt des Kassiers von Claudia Wiedholz, Herbert Schormair die Fachgruppe Aktive Familie von Peter Greifenegger, Bernhard Pfleger neu die Fachgruppe Foto/Video, Thomas Kugler die Fachgruppe Wintersport.

Bei der alljährlichen Sportlerehrung der Stadt Aichach wurde Gaby Lerchl zur Sportlerin des Jahres geehrt.

Gaby Lerchl und Martin Aidelsburger verteidigen ihre Kreismeistertitel in Ski-alpin und Snowboard. In der Vereinsmeisterschaft siegen Gaby Lerchl und Martin Herb in Ski-alpin und Snowboard Sonja Wolter und Martin Aidelsburger.

Für seine 40 jährige Mitgliedschaft und seinem vielfältigen Engagement, wie Gründung einer Jugendgruppe, Mitgründer des Jugendforums der Stadt, Pressewart, Vertreter im Natur- und Umweltbeirat der Stadt und schließlich seit 11 Jahren Vereinsvorsitzender wird Erich Hoffmann von Landrat Christian Knauer mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt.

Zahlreiche Wanderer beteiligten sich an der Ostermontagswanderung von Aichach nach Oberwittelsbach wo der Osterhase die Kinder überraschte.

Der Skinachwuchs unternahm eine gemeinsame Fahrt mit dem TSV - Aichach auf den Hintertuxrer Gletscher.

Wie der Biber lebt erfuhren die Teilnehmer einer Radtour nach Hörzhausen und Sandizell.

Beim Besuch des Wittelsbacher Museums erklärte uns Robert Hurler die Ausgrabungen vom Burgplatz Oberwittelsbach.

Am 28.04.05 fand eine Infoveranstaltung des Landesverbandes im Gasthaus Wagner statt. Die bekannten Kritikpunkte konnten nicht geklärt und ausgeräumt werden. Die Ungewissheit und der Schwebezustand löst bei vielen Mitgliedern zunehmende Unsicherheit aus.

Beim Ehemaligen Treffen der Naturfreunde-Jugendgruppe wurden nach 20 Jahren wieder alte Freundschaften aufgefrischt.

Die Wintersportler beteiligten sich mit einem Stand am Stadtfest.

Mit Radlbildersuchfahrt und Radtour zum Paar-Durchbruch wurde unsere Umgebung erkundet.

Naturfreunde erringen 1. Platz bei der Dorfmeisterschaft von Unterschneitbach.

Die Renovierung der Toiletten- Wasch- und Duschräume im Keller ist geplant.

Die Naturfreunde beteiligen sich an einer Umweltsäuberungsaktion der Stadt Aichach.

Der Walderlebnispfad und das Silberbrünnel wird von den zahlreichen Mitgliedern von Unrat gesäubert.

Für Vorträge im Haus wurde ein Beamer angeschafft.

Gegen den vom Landesverband erhaltenen Mahnbescheid hat der Verein anwaltlich Widerspruch eingereicht.

Anton Greifenegger wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Fachgruppe Heimatkunde erkundet Ingolstadt.

Im weiteren Bemühen, den Austritt aus dem Landesverband schadlos zu überstehen, wurde eine Vereinsabspaltung geplant. Dazu sollte ein Übertrag des Vereinsvermögens auf einen neu gegründeten Verein „Grubetfreunde Aichach“ erfolgen.

Am 07.11.05 fand im Amtsgericht Nürnberg die Verhandlung zur Einklagung der ausstehenden Mitgliedsbeiträge an den Landesverband statt. Nach Erfüllung der Bedingungen des ausgehandelten Vergleichs wird ein Austritt zum 31.03.06 möglich.

 

2006

Nach wie vor herrschte höchst aufgeheizte Stimmung unter den Mitgliedern bzgl. der bevorstehenden Versammlung.

Die Abspaltungsversammlung am 26.01 06 musste wegen eines Formfehlers entfallen. Am 27.01.06 wurde die entscheidende Mitgliederjahresversammlung mit Abstimmung zum Vergleich durchgeführt. Trotz emotionsgeladener Stimmung und verbalem Schlagabtausch der Gegner wurden 150 der 195 abgegebenen Stimmen für die Annahme des Vergleichs abgegeben. Das waren mehr als die erforderliche ¾ Mehrheit. Der Austritt wurde nun ab 31.03.06 wirksam und die lang erhoffte Selbstständigkeit nun erreicht.

Die sichtlich erleichterte Vorstandschaft konnte sich nun wieder den Hauptaufgaben des Vereins widmen, sicher jetzt unter ganz anderen finanziellen Möglichkeiten.

Wie immer ist in den Wintermonaten die Wintersportgruppe aktiv. Erstmals wird der Lady Day unter der Leitung von Sabine Fuchs und Elisabeth Greifenegger durchgeführt.

Gaby Lerchl verteidigt den Stadtmeistertitel in Ski alpin. Der regelmäßig durchgeführte Skikurs konnte wieder erfolgreich abgeschlossen werden. Claudia Wiedholz und Albert Winter werden Ski-Kreismeister.

Augsburger FH - Studenten entwickeln ein Konzept zur touristischen Inwertsetzung des Grubets.

Auf der „Lechner“ Wiese kann endlich wieder einmal Schlitten gefahren werden.

Interessante Einblicke in die Postgeschichte Aichachs erfuhren die Mitglieder bei einem Besuch des Aichacher Stadtmuseums.

In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 24.03.2006 wurde der neue Vereinsname „Grubetfreunde Aichach - Unterschneitbach“ und die neue Satzung beschlossen.

Das Haus wird jetzt „Grubethaus“ benannt. Auch die Straßenschilder wurden geändert.

Mit großer Freude konnte Fritz Baur als neuer Fachgruppenleiter „Heimatkunde“ gewonnen werden.

Erstmal wurde ein Tanz in den Mai durchgeführt. Zu regelmäßigen Radtouren mit geselliger Einkehr treffen sich ab jetzt die Mittwochsradler. Als öffentliches Vereinszeichen wird eine neue Fahne angeschafft, dessen Gestaltung Bernhard Hoepner übernahm.

Die Heimatkundler waren in Weihenstephan und Freising unterwegs.

Im Pavillon wurde das zweite Landschaftsdiorama eröffnet.

Für die Mitglieder wurden gemeinsame Polo-Shirts und für die Hausdienste Schürzen mit unsrem neuen Logo beschafft.

Zum Abschluss der Geschehnisse im Rahmen des Austrittes wurde ein Sommerfest für alle Mitglieder gefeiert.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung Grubetfreunde, Alpenverein und Pfadfinder war das Abenteuercamp im Grubet mit Hochseilgarten.

Zum Lernort Natur wurde der Walderlebnispfad. Der Grubetfreunde Nachwuchs bringen den Walderlebnispfad auf Vordermann.

Ebenso gab es ein Kino Open - Air.

Für das Haus wurden Ersatzbetten beschafft. Die Küche bekam neues Geschirr. Die Gaststube bekam einen Fernseher. Die Dachfenster wurden erneuert.

Für die Diavorträge wurde eine neue Motorleinwand angeschafft.

Gesund durch Bewegung“ war ein Gesundheitstag betitelt, der in Zusammenarbeit mit der Stadtapotheke, Fa. Elements, Abenteuerschule, und den Grubetfreunden durchgeführt wurde.

Die Wintersportler unternahmen einen Vereinsausflug zur Hohen Salve.

Die Mittwochsradler machten Radlerwallfahrt zum Herrgottle von Biberbach.

Zum „Gottesgarten am Obermain“ führte eine Fahrt zum 60 jährigen Jubiläum der Staffelsteiner Naturfreunde.

Die Wandergruppe hat sich die Dolomiten als Ziel ausgesucht.

Zu Ehren der Vereinsjubilare und runder Geburtstage wurde ein geselliger Hüttenabend mit den „Zwoa dumma Deifi“ gestaltet.

Der Nikolaus kam aus dem Wald zu den Kindern. Mit der Weihnachtsfeier wurde das Jahr abgeschlossen.

 

2007

Stephanie Kugler und Sabine Stingelwagner gründen die Grubetwichtel.

Eine Wildfütterung beim Aichacher Walderlebnispfad zog viele Besucher an. Die Heimatkundegruppe besuchte den Augsburger Krippenweg.

Erstmals trafen sich Musikanten zum lockeren Aufspuin im Grubethaus.

Die Grubetfreunde beteiligen sich am Arbeitskreis Wittelsbacher Land.

Die Skijugend unternahm eine Trainingsfahrt in die Berge. Die Grubetwichtel gestalteten einen Flohmarkt.

Nachhilfe in „Kenne ich meine Stadt“ bekamen interessierte Gäste bei den ab jetzt regelmäßig 1x jährlich durchgeführten Stadtrundgängen mit Fritz Baur.

Die Hütt´n Webler gaben Nachhilfe in Sachen Computer.

Die Sanierung des Kinderspielplatzes wurde in Angriff genommen.

Der Landkreis hat ein neues Wanderwegkonzept aufgelegt. Manfred Kittel und Erich Hoffmann machten sich mit Markierungsspray auf den Weg.

Zum Thema Naturkunde und Biologie führte der Apotheker Politynski für die Mitglieder eine Käuterradtour durchs Hennental.

Die Fachgruppe „Aktive Familie“ fuhr in die Schwäbische Alp. Die Wassersportler paddelten von Stegen nach Schöngeising.

Die Wintersportler waren wieder am Stadtfest mit einem Stand vertreten.

Bei der Plattlmeisterschaft errangen Geni Schormair und Josef Brugger den 1. Platz.

Im September konnten die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Keller abgeschlossen werden. Ca. 2500 Stunden Eigenleistung senkten die Kosten erheblich.

Unterwegs im Grubet mit Fritz Baur, der uns Geschichte vor Ort erklärte.

Das Grubethaus beteiligt sich an der „netten Toilette“, damit auch Besucher des Walderlebnispfades die Toilette aufsuchen können.

Trotz Regen sammelten die Grubetwichtel fleißig Unrat am Walderlebnispfad ein.

Im Herbst trafen sich die Schafkopfspieler wieder zum Turnier.

Beim Ehrenabend wurden unsere Berliner Mitglieder, Irmgard und Erwin Demmler, die seit 50 Jahren Mitglied sind zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Mit ca. 500 Besuchern war das Martinsfest wieder ein Highlight im November.

 

2008

Im 14.01.2008 fand die 1. Schneeschuhwanderung der Wintersportler auf das Riedberger Horn statt.

Auch Behindertensport ist bei den Grubetfreunden machbar. Ferdi Federlin absolvierte einen Skikurs.

Zum 20. Februar 2008 wurde der Verein unter dem neuen Namen „Grubetfreunde Aichach e. V. Im Vereinsregister eingetragen.

Ebenfalls im Februar wurde auch die Hausordnung den neuen Gegebenheiten angepasst.

Im April bereiteten die Grubetfreunde der Aichacher Partnergemeinde Brixlegg einen zünftigen Heimatabend.

Die Grubetwichtel betätigten sich als Saubermänner im Wald. Sie beseitigten Unrat rund um das Grubethaus.

Mit einem Maitanz wurde der Wonnemonat Mai begrüßt.

Die Hütt´n Webler veranstalteten einen Workshop zum Thema „Computer“.

Auch die Wassersportler haben ihre Boote klar gemacht. Auf der Paar fand das traditionelle Anpaddeln statt.

Anlässlich des 30jährigen Geschäftsjubiläum der Löwen-Apotheke Aichach wurde im Pavillon eine Ausstellung zum Thema Wildkräuter und Heilpflanzen gestaltet. In einem Rundgang stellte der Apotheker Axel Politynski den Teilnehmer zahlreiche Heilpflanzen in unserer nächsten Umgebung vor.

In einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Bund Naturschutz fand eine Radtour an der Paar entlang.

In die „Wilhelma“ in Stuttgart führte ein Familienausflug. Zwischen Orchideen und Eisbären war für jeden etwas Interessantes dabei.

Die Fachgruppe Bergsteigen konnte wiederbelebt werden. Mit Josef Heinl wurde ein kompetenter Bergsteiger gefunden.

Zum wiederholten Mal gewannen die Grubetfreunde Plattler die Dorfmeisterschaft mit Unterschneitbach.

Geschichtsträchtiger Boden in Oberwittelsbach wurde erkundet. Fritz Baur brachte den Teilnehmern die Wurzeln der Wittelsbacher nahe.

Im August fand für Kinder ein Erlebnistag am Grubet statt. Mit Stockbrot erzählte man sich am Lagerfeuer Geschichten.

Einen Nachmittag mit Basteln und Experimentieren für Kinder bot die Fachgruppe Aktive Familie an. Dabei wurden unter anderem Wasserraketen gebaut.

Der Zuschuss zum Bau der Kläranlage wurde zugewiesen.

Um weiteren Segen baten die Mittwochsradler beim Herrgottle von Biberbach.

Im Oktober lud die Wintersportgruppe zum Weinfest ein.

Frau Gerda Kraus wurde für 55jährige Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde geehrt.

Hermann Lerchl, der einstige stellvertretende Vorsitzende, wurde am Ehrenabend zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Ochsenfurter Wander- und Kulturverein (einst auch Naturfreunde) besuchte die
Grubetfreunde. Erich Hoffmann zeigte ihnen unsere Aichacher Heimatstadt und den Walderlebnispfad.

Im November wurde der Fotowettbewerb der Fachgruppe Foto/ Video ausgewertet und die Preisträger geehrt.

Vorsitzender Erich Hoffmann und stellvertretende Vorsitzender Richard Haas beteiligen sich aktiv im Natur- und Umweltschutzbeirat der Stadt Aichach.

Die Heimatkundler mit Fritz Baur besuchten die Krippensammlung des Bayerischen Nationalmuseums.

Die Grubetwichtel gestalteten ein Fenster des Adventskalenders am Rathaus.

Der Nikolaus besuchte die Skifahrer auf der Piste und im Grubethaus.

 

2009

Am 30.01.09 fand die Mitgliederversammlung mit Neuwahl statt. Die Vorstandschaft wurde im Amt bestätigt.

Im Februar konnte endlich einmal wieder an der „Lechner„ Wiese Schlitten gefahren werden.

Im April errang Magdalena Federlin als 1. Frau den Vereinsschafkopfmeistertitel.

Dr. Erich Sepp vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege leitete ein offenes Singen im Grubethaus.

Im Wonnemonat Mai wurde mit vereinten Kräften im Biergarten des Grubethauses ein Vereinsbaum aufgestellt.

Die Heimatkundler mit Fritz Baur besuchten die Hütten im Grubet.

Die Paulaner Brauerei stiftete 3 Fahnenmasten für unser Vereinsgelände.

Schöne Tage erlebten die Mitglieder beim Vereinsausflug in den Spreewald. Auch die Bundeshauptstadt Berlin wurde besucht.

Frau Dr. Gudrun Schmid gestaltete im Pavillon eine neue Ausstellung über die Eisenerzgewinnung im Grubet.

In den Sommerferien wurde die Küche renoviert. Der Küchenboden wurde zur Freude aller Hausdienste erneuert. Zudem wurde ein Gasherd eingebaut.

Zu Märchen am Lagerfeuer lud die Fachgruppe Aktive Familie ein.

Die Grubetwichtel beteiligten sich mit einem Walderlebnistag am Ferienprogramm der Stadt Aichach.

Im August melden die Archäologen einen einzigartigen Fund im Grubet. Bei den Ausgrabungen wurde ein Grubenhaus aus dem Mittelalter entdeckt. Anhand verbrannter Holzreste konnte dendrochronologisch das Jahr 648 bestimmt werden.

Die Bergfreunde unternahmen mit Peter und Anneliese Weichenberger eine Dolomitenexkursion.

Mit dem Kindergarten an der Holzgartenstraße und den Kindern der Aichacher Musikschule wurde das traditionelle Martinsfest gefeiert. Über 500 Mitglieder und Gäste waren gekommen.

Beim Ehrenabend wurde unser Vorsitzender Erich Hoffmann für besondere Verdienste,
41 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit und 17 Jahre Vereinsvorsitzender zum Ehrenmitglied ernannt.

Im Dezember beteiligte sich auch ein Damenteam (Michaela und Elisabeth Schmid) am Wattturnier.

Die Archäologen führten im Grubet eine Eisenerzschmelz durch.

Bei großer Kälte wurde am 19.12.2009 ein Winterfest im Hof des Grubethauses gefeiert.

 

2010

Im Januar beteiligten sich die Wintersportler an der Stadtmeisterschaft. Gaby und Bendikt Huber errangen die Stadtmeistertitel.

Zusammen mit dem Bund Naturschutz wurde im März ein Film über lebendige Kulturlandschaften des Paartals gezeigt.

Regelmäßig im Frühjahr und Herbst wird zur Erhaltung des vereinseigenen Hochmoores das Silberbrünnel gepflegt.

Der April stand im Zeichen der Kinder. Unser neu gestalteter Spielplatz wurde eingeweiht. In ca. 1500 Arbeitsstunden entstand im Freigelände ein neues Paradies für Kinder.

Die Heimatkundler besuchten die Obermauerbach und Maria Stock. Fritz Baur berichtete von der Marienerscheinung.

Die Wintersportler luden zu einer Fahrt in den Bayerischen Wald ein. Auf dem Programm standen der längste Baumwipfelpfad mit dem 44 Meter hohen eiförmigen Baumturm und der Nationalpark.

Dank einer Reihe von Spenden von der LMU München,Sparkasse Aichach, Stadt Aichach und der Grubetfreunde können die archäologischen Grabungen fortgesetzt werden.

Im Juni wurde wieder die traditionelle Sonnwendfeier durchgeführt. Zahlreiche Besucher trafen sich am großen Feuerstoß.

Im Juni führte der Vereinsausflug diesmal nach Goslar und in den Harz mit dem interessanten Naturschauplatz Brocken.

Von den Aichacher Nachrichten besuchte die Paula Print die Grubetwichtel. Zusammen wurde der Grubetwald auf den Spuren des Eichhörnchens erkundet.

Ebenfalls im Juni umrundete eine Radlergruppe das Bayerische Meer.

Südlich des Grubethauses wurde von Bund Naturschutz, Imkerverein und Grubetfreunde eine Wildblumenwiese angelegt. Entlang des Weges wurden 3 Lindenbäume gepflanzt.

Im Juli besichtigten die Heimatkundler die Stadt Ulm mit Ulmer Münster und Fischerviertel.

Unter der Führung von Jochen Hoffmann durchwanderten die Bergfreunde die wildromantische Höllentalklamm.

Im September führte Martin Straßburger zahlreiche Gäste durch das archäologische Grabungsfeld im Grubet.

Unter dem Motto „Zum Singa zamma kemma“ lud Anderl Miesl im September zum Volksliedersingen ein.

Der Webler - Ausflug führte in das Salzbergwerk Bad Reichenhall und nach Berchtesgaden.

Im Oktober holten die Grubetplattler den Wanderpokal im Dreikampf mit Unterschneitbach wieder zurück.

Am Ehrenabend konnte Vorsitzender Erich Hoffmann unseren Berliner Mitgliedern Anneliese und Klaus Birkhahn für 45jährige Mitgliedschaft die Vereinsnadel in Gold überreichen..

Die Wintersportler ehrten Edi Grodl für 35jährige, Elisabeth Greifenegger für 25jährige und Christina Grimm für 10jährige Ausbildertätigkeit.

Paula Print begleitete die Skikursteilnehmer nach Grasgehren. So nah war die Zeitungsente den Bergen noch nie und freute sich über einen Meter Schnee.

 

2011

Im Januar verteidigten Gaby Lerchl und Benedikt Huber die Stadtmeister- Kreis- und Vereinsmeistertitel. Mit 20 Gruppen wurden die Skikurse erfolgreich abgeschossen.

Die Mitgliederversammlung wurde durch die schwere Erkrankung des stellvertretenden Vorsitzenden Richard Haas schwer getrübt. Das Amt des 1. stellvertretenden Vorsitzenden übernahm Peter Lerchl, neu ins Amt wurde 2. stellvertretender Vorsitzender Herbert Schormair gewählt, die Kasse übernahm Stephanie Kugler und für Jugendvertretung konnte Martina Hoffmann gewonnen werden.

Jochen Hoffmann wurde als Fachgruppenleiter Wandern, Bergsteigen, Klettern bestätigt.

Benedikt Huber erhielt den 2. Platz bei der Wahl „Sportler des Jahres“.

Zahlreiche „Maschkerer“ tummelten sich am Kinderfasching im Grubethaus.

Die Paddler trafen sich zu einer Osterwanderfahrt auf der Paar.

Im Mai richteten Einbrecher erheblichen Sachschaden am Grubethaus an. Gestohlen wurde Gott sei Dank nichts.

Die Schüler der Berufsfachschule Metalltechnik fertigten im Rahmen einer Projektarbeit neue Bänke am Rastplatz neben dem Rotwildgehege an.

Am Pfingstsonntag besuchten Aichacher Grubetfreunde das Hüttenfest der Königsbrunner Vereinsfreunde.

Die Vereinsplattelmeisterschaft gewann Herbert Schormair mit 1,61 m vor dem eigens aus Berlin angereisten Mitglied Frank Birkhahn mit 1,91 m.

In die Lüneburger Heide und in den Vogelpark Walsrode führte der Vereinsausflug.

Mit der Kutsche ging´s durch die herrlich blühende Heidelandschaft.

Das Fernsehen kam ins Grubet. Der Bayerische Rundfunk filmte die Ausgrabungen im Grubet. Die 20minütige Live-Übertragung wurde in der Abendschau und bei Schwaben und Altbayern Aktuell ausgestrahlt.

Im September verstarb der ehemalige 1. stellvertretende Vorsitzende Richard Haas.

Die Senioren - Bergwanderer erlebten einen herrlichen Altweibersommer in den Südtiroler Dolomiten.

Im Oktober konnten sich die Skifahrer wieder mit günstiger Kleidung am Skibasar ausrüsten.

Der Walderlebnispfad wurde von Vandalen verwüstet. 8 Stationen beschädigt oder völlig zerstört.

Für 45-jährige Mitgliedschaft wurde Edi Grodl sen. am Ehrenabend geehrt.

Erstmals wurde im Dezember ein Adventsnachmittag gefeiert.

Zwischen Weihnachten und Neujahr wurde der Gastraum des Neubaus hell gestrichen und mit neuen Gardinen ausgestattet.

 

2012

Beim Neujahrsempfang der Stadt Aichach erhielt der Vorsitzende Erich Hoffmann die Bürgermedaille in Silber.

Markus Kugler wird nach Richard Haas neuer Sprecher der Fachgruppe Hütt´n Webler – Neue Medien.

Eine eindrucksvolle Krippen-Exkursion unternahmen die Heimatkundler nach Mindelheim. In der Jesuitenkirche wurde die barocke Krippe mit Figuren bis zu 90cm Höhe bestaunt. Ein weiteres Ziel war das Krippenmuseum der Stadt.

Am Rosenmontag gingen die Grubetwichtel auf Schatzsuche. Besonders aufregend dabei war, dass der Schatz von einem Piratenhäuptling bewacht wurde.

Nach 30 Jahre Training gewann Herbert Schormair das Frühjahrsschafkopfturnier.

Im April wanderten die Grubetfreunde an der Paar entlang und verschafften sich einen Eindruck zum „Grünzug-Paar“ der im Rahmen der Hochwasserfreilegung geschaffen wurde.

Einen spannenden Reisebericht in Großbildern zeigte Gerd Mittelhammer. Die Kanu Reise führte 116 Kilometer auf den Bowron Lakes durch die Cariboo Mountains von Britisch Columbia (Kanada).

In einem Schulprojekt der Wittelsbacher Realschule, Kl. 8 a, beschäftigten sich die Schüler mit der Eisenverhüttung im Grubet.

Die Wassersportler fahren mit ihren Kanus auf der Paar und der Isar.

Im Mai war wieder eine Maifeier mit Maibaum geplant. Leider haben rigorose Diebe den Baum vorher entführt. Nach gelungen Auslöseverhandlungen konnte er mit Muskelkraft aufgestellt werden.

Die Küche wurde mit einer neuen Spülmaschine ausgerüstet.

Der Vereinsausflug führte auf die Insel Rügen. Nationalpark, Leuchtturm, Dampflock und Meeresaquarium in Stralsund, Kreidefelsen, Ostseebad Binz waren eindrucksvolle Ziele.

Die erste Frühjahrestour führte die Bergwanderer zu den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg.

Zur Sonnwendfeier statte eine Gruppe Banater Schwaben den Grubetfreunden einen Besuch ab. Mit Volkstänzen aus ihrer Heimat erfreuten sie die Gäste.

Die Fachgruppe „Aktive Familie“ unternahm eine Familien-Radtour mit anschließendem Picknick.

In einer gemeinsamen Fahrt von Rheuma-Liga und Grubetfreunde nach Ingolstadt wurde der Medizinalgarten im Medizinhistorischen Museum besucht.

Bei der Vereinsplattelmeisterschaft belegte unser Berliner Mitglied Frank Birkhahn nach Josef Brugger den 2. Platz im Einzel und wurde mit der Mannschaft Schormair, Brugger und Birkhahn 1. Sieger.

Im Juli besuchte der Pfälzer Waldverein die Grubetfreunde. Bürgermeister Klaus Habermann empfing die Gäste im Sitzungssaal der Stadt Aichach. Nach einer Stadtführung mit Fritz Baur und einem Besuch des Stadtmuseums feierte man einen zünftigen Hüttenabend im Grubethaus. Für das nächste Jahr wurden die Grubetfreunde zu einem Gegenbesuch eingeladen.

Beim Ferienprogramm der Stadt Aichach wurden die Kinder zu einer Kinder-Olympiade ins Grubet eingeladen.

Einen sagenhaften Abend erlebten die Besucher am Lagerfeuer beim Grubethaus. Fritz Baur erzählte aus einer Sammlung historischer Sagen aus der näheren Umgebung.

Auf einem Areal bei Oberschneitbach entdeckten die Geophysiker die Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege eine Siedlung für Bergbau.

Eine Fahrt ins Blaue führte nach Ludwigsburg. Nach einer Werksbesichtigung bei Ritter Sport erfreute die Teilnehmer das „Blühende Barock“ wo bis zu 500 verschiedene Kürbisses ausgestellt waren.

Das 6er Lager wurde mit neuen Matratzen ausgestattet.

Großer Andrang herrschte beim Skibasar. Die Schlange der wartenden Interessenten reichte bis zum Parkplatz.

Für die Arbeitsdienste im vereinseigenen Landschaftsschutzgebiet „Silberbrünnel“ wurden ca. 200 Stunden geleistet.

In der Wintersportversammlung wurde Thomas Herb als Stellvertreter neu gewählt.

Beim Ehrenabend wurde Edi jun. und Zenzi Grodl, Günter Hartel, Herbert Hoffmann, Franziska Koppold und Sophie Mark für 45jährige Mitgliedschaft geehrt.

Der Nikolaus kam aus dem Wald und besuchte die Kinder im Grubet.

 

2013

Zu Beginn des Jahres trafen sich wieder die Mitglieder der Hausdienste zur Versammlung und Einteilung für das Jahr. In den letzten Jahren wird es immer schwieriger die Wochenenden mit Helfern zu besetzen. Dem Fachgruppenleiter Richard Seitz und seinen Helfern gebührt großer Dank, dass es immer wieder gelingt diese Aufgabe zu bewältigen.

Die Verpachtung unseres Hauses hätte zur Folge, dass wir über unsere Räume nicht mehr bestimmen könnten und unser Haus nur nach Gutdünken eines Pächters nützen könnten.

Bei der Jahreshauptversammlung am 25.01.13 wurde Michaela Trometer von Genoveva Schormair als Schriftführerin abgelöst. In die Kontrollkommission wurde neu Thomas Geil und Monika Labitsch gewählt.

Durch die Änderung der Sportförderrichtlinien des Kultusministeriums war eine Beitraganpassung notwendig.

Nach neuen baurechtlichen Richtlinien mussten öffentliche Räume mit Rauchmeldern ausgestattet werden.

Bei der Skikreismeisterschaft errangen Claudia Wiedholz und Benedekt Huber erneut die Kreismeistertitel. Auch die Snowboarder der Grubetfreunde, Christian Hoffmann und Manfred Stein erreichten den 1. und 2. Platz.

Glücklicherweise ist es gelungen die Weiterführung der Grubetwichtel zu sichern. Lena Kneißl und Monika Geisler erarbeiteten ein Konzept zur Aktivierung der Wichtelgruppe.

Leider sind durch Unvernunft, auch von Erwachsenen, einige Spielgeräte beschädigt worden, die einer Generalüberholung bedurften.

Die Wintersportler durften sich über 3 neue Übungsleiter freuen. Simon Ruisinger und Roman Haberl bestanden die Grundstufe Ski-Alpin. Daniel Ruisinger die F-Linzenz beim Allgäuer Skiverband.

Bei schönem Wetter durften die Kinder wieder Osternester im Wald suchen.

Bei einem Informationsabend stellte Karl Wenning das Brettspiel TAC als Vorankündigung der Weltmeisterschaft im TAC-Spiel vor.

Den Umbau von Fichtenmonokultur zu einem Mischwald erklärte Forstwirtschaftsmeister Maximilian Lechner einer Gruppe interessierter Gäste.

Im April waren wieder Musikanten zu einem zwanglosen Treffen im Grubethaus eingeladen.

Von 30. Mai bis 02. Juni führte der Vereinsausflug nach Thüringen. Neben Gotha, Erfurt, Weimar wurde auch die Wartburg in Eisenach besucht.

Für die wichtige Aufgabe der Platzpflege konnte Hermann Lerchl gewonnen werden.

Anfang Juni trafen sich ca. 100 Sänger unter der Kastanie zum Volksliedersingen. Diese beliebte Veranstaltung wird schon lange von Anderl Miesl organisiert.

Der Ausflug der Hütt´n Webler führte in die Umgebung von Oberstaufen. Nervenkitzel erlebten die Teilnehmer im Klettergarten und auf der Sommerrodelbahn.

Beim 2. Wittelsbacher Heimattag führte Martin Straßburger durch die archäologischen Grabungen im Grubet.

Bei der Sonnwendfeier wurde zusammen mit Anderl Miesl und dem Liederchor der Gustl-Fuchs-Weg in Algertshausen eröffnet.

Im heißen Juli kämpften fast 60 Teams aus Deutschland, Österreich und Russland um den Weltmeistertitel im TAC-Spiel. Auch Fernsehkoch Tim Mälzer war unter den Spielern.

Auf den Osterfelderkopf und durch die Höllentalklamm führte die Augustwanderung der Bergwanderer.

Leider wurde unsere schöne Fichte auf der Grubetwiese vom Borkenkäfer befallen und musste gefällt werden.

Für die Hüttendienste wurde vom Brandschutztechniker Gerhard Weigele eine Brandschutzübung mit Feuerlöschern durchgeführt.

Die Herbstfahrt der Seniorenwandergruppe führte in diesem Jahre rund um Meran.

Für das geplante archäologische Freigelände spendete die Alcoa-Foundation 40 000 US Dollar.

Beim Herbstwattturnier konnte Josef Brugger auch 2 Frauen als Mitspielerinnen begrüßen.

Wattmeister wurde Herbert Schormair.

Wegen zu hohem Kostenaufwand für die Reparatur entschied sich die Vorstandschaft für die Verfüllung des Weihers. Josef Balleis stellte die Maschinen zur Verfügung und Hermann Lerchl und weitere Mitglieder übernahmen die Arbeiten.

Die Kinder des Kindergartens an der Oskar-v.-Miller-Str. und Musikschule Aichach gestalteten die Martinsfeier. Walter Heilgemeier kam als St. Martin mit seinem Pferd.

Mit Ehrenurkunden der Wintersportgruppe wurde Edi Grodl jun. für 30 Jahre, Bernd Haberl und Thomas Kugler für 25 Jahre Ausbilder und Helga Blank für 25 Jahre Helferdienst ausgezeichnet.

Für 45 Jahre Mitgliedschaft wurden Alfred Almstetter und Ursula Hoffmann beim Ehrenabend geehrt.

Ein gemütlicher Ratsch, Glühwein und Stubenmusi stimmte die Gäste am Adventsnachmittag auf Weihnachten ein.

2014

Im Jahr 2014 kann der Verein sein 90jähriges Bestehen feiern.

 

 



© 2018 Grubetfreunde Aichach e.V.
Design by Jürgen Blank (Basis DreamSquare vonfio.de)